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Sonstiges

Wieso liefert die Plattform die shapes.txt Datei nicht?

Hier geht es um die (geänderten) Streckenverläufe der Ersatzzüge. Streckenverläufe können in die Datei shapes.txt (https://developers.google.com/transit/gtfs/reference/#shapestxt) exportiert werden.

Jedoch verwenden wir als GIS OpenStreetMap. Diese Daten dürfen wir wegen Copyrightbeschränkungen nicht bei Google hochladen, daher ist der Export der Datei bei uns deaktiviert. Da die Daten auch von Google verwendet werden ist eine Aktivierung leider nicht möglich.

 

 

Wo finde ich die Formation der Züge?

Aktuell wird die Formation leider nicht „open“ zur Verfügung gestellt. Die Freigabe dieser Daten ist aktuell nicht geplant. Falls sich dies ändern sollte, erfahren Sie als registrierter Plattformnutzer per Mail als Erster davon. Eine weitere Möglichkeit, immer auf dem Laufenden zu sein, ist unseren Twitterfeed zu abonnieren.

Die Formation der SBB finden Sie hier: data.sbb.ch

 

Wie gelangen die Daten von dem Sensor bei der TU auf die Open-Data-Plattform öV Schweiz?

Bis ins Detail können wir hier nicht gehen, da sich dies auch je nach TU unterscheidet. Im unten stehenden Big Picture werden die groben Gesamtzusammenhänge von den Datenquellen bis zu der Veröffentlichung der Informationen/Daten aufgezeigt:

Die Komplexität und Variabilität bei den Transportunternehmen (TU) wird auf dem Big Picture nicht dargestellt. Es bestehen aber sehr viele Lösungen und unterschiedlichen Ausprägungen, so verwendet ein TU ein Excel, während ein anderes TU ein voll integriertes System für sämtliche Schichten verwendet.

Grundsätzlich kann man aber drei Schichten bei den Transportunternehmen unterscheiden:

1.Haltestellen: Stellen das Fundament des öffentlichen Verkehrs dar und werden deshalb schweizweit durch das nationale System DiDok identifiziert und verwaltet.

2.Fahrplansystem: Jedes Transportunternehmen erstellt die Fahrpläne, die dem Kunden kommuniziert werden sollen. Einerseits wird das TU selbst die Fahrpläne publizieren (z.B. als Aushang an der Haltestelle), andererseits müssen die Fahrplandaten in einen grösseren Pool eingebracht werden.

3.Mit dem (Betriebs-)Leitsystem wird die Adhoc-Disposition vorgenommen, d.h. die Veränderungen gegenüber der ursprünglichen Planung werden entweder aufgezeichnet (z.B. Verspätungen) oder aktiv vorgenommen (z.B. Umleitungen). Diese Schicht beinhaltet aber auch ganz einfache Systeme (z.B. ein Handy), die lediglich die aktuelle Position aufzeichnet und die Prognose rechnet.

Fakt ist, es gibt zahlreiche Systeme bei den zahlreichen Transportunternehmen, die in der Verarbeitung, wie aber auch in der Bereitstellung von Daten sich unterschiedlich verhalten können. Diese Heterogenität wird in Zwischenschritten relativiert und vereinheitlicht.

Zwischenschritte

Bevor die Daten publiziert werden, werden diese gesammelt. Dazu werden die Daten in einem ersten Schritt in einem regionaler Datensammler oder einer regionaler Datendrehscheibe zusammengeführt. Auch hier wurde das Big Picture vereinfacht, denn die regionalen Systeme können voll integrierte Systeme (z.B. Verbundsysteme), Systeme von einem national operierenden Unternehmen (z.B. Postauto) oder eine Drehscheibe die überregional sammelt (z.B. Bernmobil) beinhalten. Auch hier gibt es mehr als ein System pro Schicht (Ausnahme: Haltestellen), jedoch nicht so viele wie bei den Quellsystemen.

Früher oder später landen die Daten aber in den drei nationalen Systemen DiDok (Haltestellen), INFO+ (Fahrplan) oder CUS (Echtzeit). Aktuell kann man nur bei DiDok und INFO+ davon ausgehen, dass sämtliche TU der Schweiz die entsprechenden Daten eingeliefert haben. Bei CUS liefern aktuell nur eine Auswahl der TU Echtzeitdaten ein. Dies hat zwei Gründe:

1.Nicht jedes TU verfügt über ein (Betriebs-)Leitsystem.

2.Nicht jedes TU, das über ein (Betriebs-)Leitsystem verfügt, bzw. nicht jede Datendrehscheibe, stellt Daten im gewünschten Format bereit.

Ziel ist es aber, dass mit der Zeit möglichst sämtliche TU der Schweiz Echtzeit liefern werden.

Publikation

Aus den nationalen Sammelsystemen werden die Daten in zwei Publikationssysteme überführt:

1.Kubus: Kubus bereitet die Daten so auf, dass sie auf fahrplanentwurf.ch (der Jahresfahrplan zur Prüfung bevor er gültig ist) und auf fahrplanfelder.ch (der gültige Jahresfahrplan) sauber publiziert werden können.

2.Open-Data-Plattform: Hier gibt es zwar auch ein vorgelagertes System (analog Kubus), das die Daten aufbereitet und zusammenführt, allerdings ist es voll integriert, so dass alle Daten konsolidiert auf opentransportdata.swiss publiziert werden können. Die Plattform bringt ausserdem die Daten aus den unterschiedlichen Schichten der nationalen Systeme zusammen, so dass der Output entsprechend integriert ist.

 

GA und HTA File: Ist geplant diese Daten auf der Grundlage der Gemeinden zu veröffentlichen?

Nein wir können diese Daten nicht auf Gemeindeebene veröffentlichen, da wir die Zuordnung auf die Gemeinde nicht kennen. Wir haben diese Liste aufgrund der Adresse des Kunden gemacht und dort gibt er seine Gemeinde nicht an.
Sie können dies jedoch analog SRF machen:
Die Informationen zur interaktiven Karte und den Werten im Artikel stammen aus dem Datensatz des Direkten Verkehrs Schweiz (opentransportdata.swiss) zur Verbreitung von GA und Halbtax zwischen 2012-2016. Der Fokus der vorliegenden Analyse bezieht sich auf die Daten von 2016 (Datenauszug KW 51, 2016). In einem ersten Schritt erfolgte die Zuordnung zu den zu diesem Zeitpunkt gültigen Daten der ständigen Wohnbevölkerung anhand der Postleitzahl (31.12.2015). Für den anschliessenden Abgleich zwischen Postleitzahl und Gemeinde wurde die vom BFS publizierte GWR-Korrespondenztabelle (Stand 01.01.2017) verwendet. Damit konnte ein direkter Bezug zu den durch das BFS publizierten, generalisierten Gemeindegrenzen mit Stand 1.1.2017 sowie der Raumgliederung der Schweiz hergestellt werden. Aufgrund einer Mittelung der Daten bei Postleitzahlen mit weniger als 20 Abonnements kann es bei der Karte insbesondere bei kleinen Gemeinden zu leichten Verzerrungen kommen.
Details dazu https://srfdata.github.io/2017-09-sbb-ga-halbtax/#sbb__bfs_raumgliederungen
lante Track 4 ist, aber der aktuelle Track aufgrund von Änderungen nun 3 ist. Wir empfehle Ihnen, nur auf der Ebene der Haltestellen zu kartographieren.